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Warnung vor der Sekte Hizb ut-Tahrir

13. Juli 2026 · 3 Min. Lesezeit · 26 Aufrufe

Antwort von Imam Muqbil al-Wadi'i رحمه الله:

Die Menschen teilen sich bezüglich der Parteilichkeit in zwei Gruppen: die Partei des Allerbarmers und die Partei des Schaitan. Die Partei des Allerbarmers (Hizb ur-Rahman) darf sich nicht spalten, denn Allah تعالى sagte:

„Gewiss, diejenigen, die ihre Religion gespaltet haben und zu Sekten wurden – nichts hast du mit ihnen zu tun.“ (Al-An'am: 159)

Und der Prophet sagte:

„Die Juden haben sich in 71 oder 72 Gruppen gespalten, die Christen in 71 oder 72 Gruppen, und meine Umma wird sich in 73 Gruppen spalten.“
(Überliefert bei Abu Dawud von Abu Huraira)

Und Abu Dawud überlieferte von Mu'awiya einen sinngemäß ähnlichen Hadith, darin heißt es:

„Alle sind im Feuer, außer einer Gruppe.“
Sie fragten: „Wer ist diese, o Gesandter Allahs?“
Er antwortete: „Die Gemeinschaft.“
Dann sagte er: „Wahrlich, es wird Leute geben – die Begierden breiten sich in ihnen aus, wie sich die Tollwut im Körper des Befallenen ausbreitet.“

Und tatsächlich ist das eingetroffen, was der Prophet vorhergesagt hat: Die Begierden sind zahlreich geworden, die Parteien ebenfalls, obwohl der Herr der Macht in Seinem edlen Buch sagte:

„Und haltet allesamt am Seil Allahs fest und spaltet euch nicht.“ (Al Imran: 103)

Und der Prophet sagte:

„Wahrlich, ihr werdet den Traditionen derer folgen, die vor euch waren, Schritt für Schritt, so sehr, dass wenn sie in ein Echsenloch steigen würden, auch ihr hineingehen würdet.“
Wir sagten: „Meinst du die Juden und Christen?“ Er antwortete: „Wer sonst?“

Und der Prophet sagte:

„Der Gläubige gegenüber dem Gläubigen ist wie ein Bauwerk – einer stützt den anderen.“

Doch diese Parteien halten sich voneinander fern und greifen sich gegenseitig an. Wenn jemand behaupten würde, dass diese Parteien genau das verwirklichen, was die Feinde des Islam bezwecken – nämlich die Ummah zu spalten, ihre Einheit zu zerstören und sie zu schwächen – dann hätte er recht.

Was die Gruppierung Hizb ut-Tahrir betrifft:
So ist sie eine üble Partei, und vielleicht erschrickt ihr über dieses Wort, das ich direkt zu Beginn sage – ich hätte es einleiten sollen. Aber ich sage: Es ist eine üble Partei.
Sie ist in Jordanien als Abspaltung von den Muslimbrüdern entstanden. Sie haben sie gebeten zu ihnen zurückzukommen, aber sie weigerten sich. Ihr Anführer war Taqiuddin an-Nabhani.

Was die Glaubenslehre betrifft, so sagen sie:
Die Glaubensfundamente werden nur durch den Verstand erwiesen. Wenn es Belege aus der Offenbarung gibt, dann müssen sie mit vielen Wegen überliefert sein. Daher leugnen sie die Strafe im Grab, das Erscheinen vom Dajjal, und sie kümmern sich nicht um das Lehren von vorzüglicher Moral oder religiösem Wissen. Es ist eine Partei, die ihre Leute bloß mit Politik erzieht, die im Widerspruch ist zur Religion.

Man sagte zu ihrem Anführer:
„Warum gibt es in eurer Partei keine Quranschulen?“
Er antwortete:
„Ich will keine Derwische hervorbringen.“

Sie konzentrieren sich nur auf Politik, nicht auf Wissen, Anstand oder Themen, die die Herzen weich machen.

In Rechtsfragen erlauben sie: dass Männer fremden Frauen die Hand geben, dass Frauen Führungsrollen übernehmen und im Schura-Rat sitzen, dass Ungläubige Teil des Schura-Rates sein oder öffentliche Ämter innehaben dürfen.

Es ist eine irregehende Partei, die weit abgeirrt ist.

Ich wundere mich über jene, die sich mit Hizb ut-Tahrir rühmen. Ich rate jedem Bruder, sich von dieser Partei fernzuhalten und vor ihr zu warnen.
Wenn wir sie nicht entschuldigen würden, da sie falschen Interpretation folgen, so hätten wir gesagt, dass sie ungläubig sind – denn sie leugnen die Strafe im Grab, den Dajjal, und ihr Anführer sagt, dass er seinen Schüler nicht den Qur’an lehren will, damit sie keine „Derwische“ würden.


Quelle:
Tuhfat al-Mudschib

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